Europäische Weihnachtsbräuche - Italien -
Donnerstag, den 25. Dezember 2008 um 10:23 Uhr
In Italien beginnt die Weihnachtszeit am 8. Dezember und endet mit dem Dreikönigsfest am 6. Januar. Während dieser Zeitspanne sind Häuser, Straßen und Geschäfte üppig geschmückt, und natürlich spielt der Weihnachtsstern hier eine Hauptrolle. Neben Einzelpflanzen werden häufig auch mehrere Weihnachtssterne zum Beispiel zu übermannsgroßen Pyramiden eindrucksvoll arrangiert. Sie sorgen in Eingangshallen großer Hotels oder auch öffentlicher Gebäude für Festtagsstimmung. Manche Italiener fasten am 23. oder 24. Dezember und feiern dann nach der Christmette mit einem traditionellen Mahl. In einigen Gegenden Italiens dürfen die Kinder ihre Geschenke am 24. nach Mitternacht öffnen, in anderen geschieht das am nächsten Morgen.
Am 25. Dezember, nach dem traditionellen Weihnachtsessen, sagen die Kinder üblicherweise vor Familie und Verwandten Gedichte auf und werden dafür mit kleinen Geldgeschenken belohnt. In der Nacht zum 6. Januar kommt die gute alte Hexe "Befana". Sie isst Nüsse und Kekse, die ihr die Kinder hingelegt haben, und füllt dafür die Strümpfe der Kinder mit Geschenken: Kohle für die bösen Kinder und Süßigkeiten für diejenigen, die artig waren.
Neben dem Weihnachtsbaum ist vor allem die Krippe ein wichtiges Sinnbild der italienischen Weihnacht. Sie erinnert an Franz von Assisi, der als Erster die Weihnachtsgeschichte mit Figuren darstellte. Die Figürchen werden bis auf das Christuskind ab dem 8. Dezember in die Krippe gestellt, das Neugeborene wird erst am 24. Dezember nach Mitternacht hineingelegt.
Quelle: Stars for Europe
Neben dem Weihnachtsbaum ist vor allem die Krippe ein wichtiges Sinnbild der italienischen Weihnacht. Sie erinnert an Franz von Assisi, der als Erster die Weihnachtsgeschichte mit Figuren darstellte. Die Figürchen werden bis auf das Christuskind ab dem 8. Dezember in die Krippe gestellt, das Neugeborene wird erst am 24. Dezember nach Mitternacht hineingelegt.
Quelle: Stars for Europe




