Havelland
Treuenbrietzen: Polizei sucht Exhibitionisten
Montag, den 12. Juli 2010 um 04:59 Uhr
Zwei Mädchen wurden gestern Vormittag im Stadtgebiet Treuenbrietzen von einem Exhibitionisten erschreckt
Beide Kinder (12 Jahre alt) liefen auf dem Gehweg der Bäckerstraße in Richtung der Breiten Straße. Hier beobachteten sie einen Mann, der immer wieder hinter der dortigen Straßenecke verschwand und wieder hervor kam. Als sie unmittelbar um diese Ecke kamen, stand der Mann seitlich vor ihnen, hatte seinen Hosenschlitz geöffnet und sein Geschlechtsteil gezeigt, an welchem er Manipulationen vornahm. Beide Mädchen ignorierten den Mann und setzten ihren Weg fort.
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Pfarrer Richard Rupprecht feiererlich verabschiedet
Montag, den 28. Juni 2010 um 04:51 Uhr
Pfarrgemeinde verabschiedete mit einem Festgotttestdienst ihren Pfarrer
Bis auf dem Vorplatz der Kirche „Hl. Dreifaltigkeit“ standen Schwestern, Brüder und Freunde der Gemeinde am Samstagnachmittag beim Festgotttestdienst zur Verabschiedung des Langjährigen Gemeindepfarrers Richard Rupprecht.
Vor 25 Jahren wurde Richard Rupprecht vom damaligen Bischof von Berlin, Joachim Kardinal Meisner, zum Pfarrer der Gemeinde „Hl. Dreifaltigkeit“ in Brandenburg und zum Administrator der Gemeinde „Hl. Familie“ in Lehnin-Jeserig ernannt. „Im Laufe der Jahre sind die Gemeinden „St. Elisabeth“ und „St. Bernhard“ hinzugekommen, sodass heute durch die Fusion aller Gemeinden zu einer „großen Gemeinde vereinigt sind“, wie Rupprecht in seinem Abschiedsbrief an seiner Gemeinde darlegt.
Kleines Dorf im Havelland wird zur Freiluftgalerie
Dienstag, den 15. Juni 2010 um 08:21 Uhr
Bis Ende Juni verwandeln 20 Künstler aus Brandenburg, Berlin und anderen Regionen das kleine Dorf Neuwerder zwischen Friesack und Rhinow im Havelland in eine große Freiluftgalerie. In Scheunen und Vorgärten, im Feuerwehrhäuschen, in einem alten Bauernhaus, in ehemaligen Backhäusern, in leeren Ställen, auf einer Plakatwand, einem Hochstand oder einem Weidezaun, auf der Dorfstraße und im Atelierhaus erleben Einwohner und Gäste ganz unterschiedliche Objekte und Installationen. Veranstalter der zum dritten Mal stattfindenden Open-Air-Schau ist der eigens dafür gegründete Förderverein LAND (SCHAFFT) KUNST.
Die Idee für diese ungewöhnliche Aktion hatte die Malerin und Bildhauerin Ulrike Hogrebe, die seit 1993 in dem ehemaligen Kolonistendorf lebt und immer wieder Künstlerkollegen in ihren Ort einlädt. Sie hat in Neuwerder, in dem nur 60 Menschen zu Hause sind, eine alte Scheune in ein Atelier umgebaut. Die meisten Kunstwerke sind speziell für diese Ausstellung geschaffen worden. In der Mehrzahl betrachten die Künstler die einzelnen Plätze als große Herausforderung, da ihre Werke hier ganz anders als in einer Galerie der Großstadt wirken. Mit vielen Akteuren können die Kunstinteressierten an den Wochenenden persönlich ins Gespräch kommen, erhalten manche Exponate doch erst vor Ort ihren letzten Schliff. Außerdem ist der Hofladen geöffnet, in dem ein Fischer seine Fänge verkauft. Lesungen und Konzerte begleiten die Präsentationen. Mit der Ausstellung knüpft das Dorf an seine buchstäblich weltoffene Gründung im Jahre 1768 an. Preußenkönig Friedrich II. hatte Hugenotten, Franken, Holländer, Schweizer und Fachleute aus anderen Ländern mit allerlei Vergünstigungen in das sumpfige Gebiet gelockt, um es trocken legen zu lassen. Das Atelierhaus Neuwerder ist bis zum 27. Juni sonnabends und sonntags von 13 bis 19 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.land-schafft-kunst.de und www.reiseland-brandenburg.de
Quelle: TMB GmbH Potsdam
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