Reisebericht aus St. Petersburg
Freitag, den 23. Oktober 2009 um 08:15 Uhr
Unsere Reise war vom 31.5. bis 6.6. und es war eine sehr erlebnisreiche Zeit. Ein besonderes Highlight war das Fliegen mit einer alten TU 134. Da merkt man erst einmal, wie verwöhnt wir von Lufthansa etc sind. Wir hatten ein Doppelzimmer im Hotel "Ladoga" in der Nähe des Stadtzentrums, eine gute Verbindung mit der Metro. Die Reise hieß Paläste St.Petersburg. Unsere kleine Reisegruppe (14 Personen) wurde von einer gut deutsch sprechenden jungen Russin geführt, die uns auch viel über das Leben der russischen Menschen erzählte. Wir haben also viele Sehenswürdigkeiten u.a. Peter-Paul-Festung, mit Peter-Paul Kathedrale, den Winterpalast mit der Eremitage, Jussupow-Palast, Ausflug nach Puschkin, Menschikowpalast, Peterhof … gesehen.

Wir kamen an einem sehr heißen Tag in Petersburg an und erfreuten uns, vor allem die Männer, an den sommerlich flott gekleideten hübschen jungen Mädchen mit Minirock, unwahrscheinlich hohen Absätzen, also richtig toll. Wir bummelten fast jeden Tag in unserer Freizeit den Newskij Prospekt entlang. Neben aller Pracht sahen wir dort aber auch Frauen, die versuchten, Blumen privat zu verkaufen und immer auf der Hut waren vor der Miliz. Also das war schon etwas traurig. Wir hatten Vollpension gebucht und wurden immer in der Nähe der zu besichtigenden Sehenswürdigkeit in ein schönes, manchmal uriges Lokal geführt. Mit dem Tragflächenboot fuhren wir zum Peterhof. Die Abfahrt verzögerte sich. Ein wichtiges politisches Treffen, an dem auch der russische Präsident teilnahm, fand in Petersburg statt. Da die Delegation unter seiner Führung eine Fahrt über den Finnnischen Meerbusen unternahm, war dieser für längere Zeit gesperrt. Das Bernsteinzimmer ist überaus interessant. Leider kann man nur ca. 10 Minuten dort drin bleiben, weil derart viele Reisegruppen zur Besichtigung anstehen, dass nicht mehr Zeit bleibt. Wir hatten auch Gelegenheit eine Ballettaufführung „Schwanensee“ zu besuchen. Ich kann nur sagen wunderschön, so viel Können und Grazie habe ich in Natur noch nicht gesehen. Leider hatten wir nur 2 Tage Sonnenschein in Petersburg, ansonsten viel Regen und so war auch die geplante Flussfahrt auf der Newa etwas feucht. Insgesamt hat es uns gut gefallen, so viel Gold, so viel Pracht in den Palästen, die doch im 2. Weltkrieg nahezu alle gelitten hatten oder zerstört waren, hatten wir nicht erwartet.
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Reisebericht und Fotos von Brandenburg60plus Mitglied "Maus"
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