Die Polizei informiert: Vorsicht – Trickbetrüger !!!
Samstag, den 13. Juni 2009 um 07:45 Uhr
Immer wieder werden ältere Menschen als Opfer krimineller Handlungen gezielt ausgewählt. Gefährdet sind Menschen ab 65 Jahren bis ins hohe Alter, in Erwartung geringer Aufmerksamkeit durch Familienangehörige oder Nachbarn. Gerade die wachsende Kriminalität mit Trickbetrügern verunsichert viele Bürger. Trickbetrüger gehören zu den „Kreativen“ unter den Kriminellen. Sie kommen in vielen Rollen und Verkleidungen vor. Sie erscheinen als Sozialarbeiter, Gasableser oder Versicherungsberater. Die Enkel- und Neffen-Masche ist sehr beliebt. Der Enkel- Neffentrick funktioniert immer wieder. Bei diesem Trick handelt es sich um eine besonders hinterhältige Form des Betruges, der für die Senioren oft existenzielle Folgen haben kann. Sie können dadurch hohe Geldbeträge verlieren. „Viele Opfer, die mit dieser Masche um ihre Lebensersparnisse gebracht wurden, schweigen aus Scham so hereingelegt worden zu sein.“Und so funktioniert die Enkel- und Neffen- Masche: Das Telefon klingelt und ein/ne „angebliche/er“ Enkel/in ruft bei älteren Senioren an und schildert eine Notlage in die er/sie sich befindet. Er/Sie bitten darum, ihm/ihr aus dieser schlimmen Situation zu helfen. Als Grund wird ein finanzieller Engpass vorgetäuscht, beispielsweise ein Unfall, Auto- oder Computerkauf. Diese Lage wird immer äußerst dringlich dargestellt – das erbetene Geld muss in jedem Fall sofort bereitgestellt werden. Erklärt sich das Opfer dann bereit zu helfen, wird ein Bote angekündigt, der sich mit einem vereinbarten Kennwort ausweist und das Geld abholt. Auf diese Weise sind von den Tätern in der Vergangenheit bereits Geldbeträge von 10.000 Euro und mehr erbeutet worden. So können Sie sich schützen: Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Geben Sie keine Details zu ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache, besonders dann, wenn es „sehr dringend ist“. Nutzen Sie dazu keine Rückruffunktion, sondern Ihnen bekannte Telefonnummern ihrer Verwandten. Übergeben Sie niemals Geld an fremden Personen. Bewahren Sie keine großen Geldbeträge zu Hause auf. Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt: Notrufnummer 110. Zu weiteren Fragen steht Ihnen der: Schutzbereich Brandenburg Sachgebiet Prävention Magdeburger Straße 52, 14770 Brandenburg an der Havel, Tel. 03381/560 zur Verfügung.





